Mittwoch, 18. Oktober 2017

Neon Unnützes Wissen 6 (mein Leseeindruck)


ISBN: 978-3-453-60454-4 
 Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten
 Verlag: Heyne 




Ein Buch mit unnützem Wissen, wozu braucht man das?

Nun, ab und zu braucht man eben auch unnützes Wissen, z.B. um jemanden damit zu imponieren, oder bei einem Quiz oder einfach zur eigenen  Befriedigung.

Ich jedenfalls habe durch den 6 Band unnützes Wissen gebunkert, teilweise schon wieder vergessen und deshalb liegt das Buch griffbereit auf dem Tisch. Es gibt ja durchaus langweilige Fernsehprogramme, nachmittägliche Langeweile oder einfach die Lust auf 1374 kurze Artikel.

Aufgelockert durch verschieden Schriftgrößen oder farbigen Unterlegungen macht das Lesen Spaß. Das Buch bringt das Gehirn auf Schwung, sodass es keine Zeit hat über Dinge zu grübeln, die gerade belasten.

Es gibt ekelige, lustige, erstaunliche und traurige Fakten quer durch alle "Wissenengebiete".

Selbst für Lesemuffel empfehlenswert, denn die Artikel sind wirklich kurz und haben nichts miteinander zu tun. So verliert man nicht den Faden wenn man lange Lesepausen macht.

Upps, ich habe schon wieder einiges vergessen und kann das Buch von vorne beginnen.......


Sonntag, 8. Oktober 2017

Das saphirblaue Zimmer (mein Leseeindruck)



ISBN: 978-3-7341-0427-5 
 Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten
 Verlag: Blanvalet



Ein Haus in Manhatten mit einem geheimnisvollem Raum unter dem Dach - darum ranken sich drei Frauenschicksale.
Olive, die 1892 in dem Haus der Familie Pratt als Dienstmädchen arbeitet und sich in einen der Söhne verliebt.
Lucy, die Tochter von Olive, die 1920 versucht etwas über das Leben ihrer Mutter zu erfahren und sich in dem Haus einmietet (es ist inzwischen zu einer Pension geworden).
Kate, die Enkelin von Olive, die 1945 als Ärztin in dem zum Krankhaus umfunktionierten Haus arbeitet.

Das Buch ist von drei Autorinnen geschrieben worden. Die Schreibstile passen aber wunderbar zusammen und es fällt fast gar nicht auf, dass drei Frauen an dem Buch geschrieben haben. Die Geschichte von Kate wird in der Ich-Form erzählt, die von Olive und Lucy aus der Erzähl-Perspektive.
Die verschiedenen Zeitschienen wechseln und jedes Kapitel ist mit Namen und Jahreszahl überschrieben. So verliert man nicht den Faden. Auch die Umstände in denen die drei Frauen leben werden sehr gut dargestellt. Ich habe mit der immer überarbeiteten Olive gelitten. Habe Lucy die Daumen gedrückt, dass sie genug verdient um zu überleben. Kate muss sich als Ärztin besonders anstrengen um akzeptiert zu werden. Jede der drei Frauen begegnet ihrer großen Liebe, aber nicht alle finden ihre Erfüllung. Mehr möchte ich nicht verraten.
Eigentlich fehlte mir nur ein Personenverzeichnis, welches mir das eine oder andere Mal geholfen hätte. Es waren, besonders am Anfang, doch sehr viele beteiligte Personen die ich erst kennenlernen musste.

Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil aber trotzdem muss man sich Zeit dafür nehmen. Die verschiedenen Zeitschienen erfodern doch etwas Konzentration. 



Ich durfte das Buch in einer Leserunde bei lovelybooks.de mitlesen und bedanke mich für die Bereitstellung des Leseexemplars.



Donnerstag, 5. Oktober 2017

Minus Drei & die wilde Lucy - Das große Dunkel (mein Leseeindruck)


ISBN: 978-3-570-17345-9
Gebundenes Buch, Pappband, 80 Seiten
Verlag: cbj  


Minus Drei, der kleine Saurier hat nicht vor vielen Dingen Angst aber vor der Dunkelheit schon. Die wilde Lucy, sein kleines Steinzeitmädchen, dagegen stört die Dunkelheit gar nicht. Zu allem Überfluss hat Minus auch noch Probleme in der Schule - seine Mitschüler machen ihm das Leben schwer.

Meine Enkelkinder und ich sind Fans von Minus Drei und Lucy. Man muss die beiden einfach lieben. Minus hat die gleichen "Probleme" wie meine menschlichen Enkelkinder und zum Glück hilft ihm das kleine Steinzeitmädchen Lucy dabei die Probleme zu lösen.

In diesem Buch geht es um die Angst vor der Dunkelheit und scheinbar ist es in Farnheim, dem Dorf in dem Minus mit seiner Familie lebt, genau so dunkel wie bei uns Menschen wenn wir klein sind. Vieles erscheint Minus im Dunkeln ganz anders als es ist. Und tagsüber sind da die Mitschüler, die Minus das Leben schwer machen. Zum Glück steht ihm Lucy zur Seite und hilft ihm.

Das Buch zeigt uns als Erstes einen Lageplan von Farnheim, dem Heimatdorf von Minus Drei und seiner Familie. Wir können den Schulweg von Minus verfolgen, sehen wo die Saurier einkaufen und wer wo wohnt. Die Illustrationen von Ute Krause machen das Buch zu einem wundervollen Vorlesebuch. Die Größe der Schrift ist für Erstleser sehr gut geeignet - auch für mich als Oma, die schon eine Lesebrille braucht.

Die Geschichte um Minus Drei und die wilde Lucy gefällt nicht nur meinen Enkelkindern sondern auch mir. Ich habe das Buch zuerst für mich gelesen bevor ich mit dem Vorlesen angefangen habe.

Ein wunderschön illustriertes Kinderbuch über Ängste die auch menschliche Kinder haben.

 



Die Minus Drei-Reihe:
Minus Drei wünscht sich ein Haustier
Minus Drei und die laute Lucy
Minus Drei und der Zahlensalat
Minus Drei macht Party
Minus Drei geht baden

Die Minus Drei und die wilde Lucy-Reihe:
Minus Drei und die wilde Lucy - der große Vulkan-Wettbewerb
Minus Drei und die wilde Lucy - Minus reißt aus
Minus Drei und die wilde Lucy - das große Dunkel


Freitag, 29. September 2017

Der Todesfall der Woche (mein Leseeindruck)





 ISBN: 978-3-442-48560-4 
 Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten
 Verlag: Goldmann




Zum Inhalt:
Siiri, Irma und Anna-Liisa leben in der Altenresidenz „Abendhain“ in Helsinki. Dann stirbt der junge Koch Tero und die drei Ladies ahnen Böses. Sie versuchen auf eigene Faust zu ermitteln.

Mein Leseeindruck:
Ein Cover mit drei alten Ladies am Strand und der Klappentext haben mich angesprochen. Ich habe einen Krimi erwartet, bin aber in der Hinsicht enttäuscht worden. Der Anfang kommt noch wie ein lustiger Krimi daher aber dann gleitet die Handlung in den tristen Alltag der Seniorenresidenz ab. Der Kriminalfall gerät immer mehr in den Hintergrund und wird auch nicht richtig aufgeklärt - schade.
Die drei Ladies haben altersbedingte Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis und dadurch entstehen einige lustig anmutende Situationen. Nur bin ich mit keiner der drei Protagonistinnen richtig warm geworden. Der nicht immer schöne Umgang mit alten Menschen in der Residenz "Abendhain" hat mich erschreckt. Leider werden die Misstände auch nicht aufgeklärt: werden die alten Menschen ruhiggestellt? Ist der Missbrauch verfolgt worden?

Der Schreibstil hat mir gefallen, konnte mich aber nicht mit dem Inhalt versöhnen. Meiner Meinung nach passen weder das Coverbild noch der Klappentext zur Handlung.










Freitag, 22. September 2017

Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen (mein Leseeindruck)

 


 ISBN: 978-3-7913-8382-8 
Gebundenes Buch, Pappband, 224 Seiten
Verlag: Prestel  



Dieses Buch besticht durch seine optische Aufmachung und die Rezepte tun ihr Übriges. 100 Rezepte, aufgeteilt in:
Eine Sammlung von Rezepten aus meiner Heimat Italien
Eine Auswahl von Rezepten aus der ganzen Welt
Eine Zusammenstellung von Rezepten aus meiner persönlichen Sammlung.

Zu jedem Rezept gibt es eine Geschichte und ein ansprechendes Foto. Schon das Durchblättern hat bei mir die Lust aufs Nachbacken geweckt.

Ich habe "Tante Roses Apfelkuchen" (Torta di melle della Zia Rose) gebacken und die Torte hat uns allen gut geschmeckt.

Die Rezepte sind gut beschrieben. Mengenangaben sind von Tasse in Gramm umgerechnet (ich bin kein Fan von Tassenangaben). Für Anfänger und Backerfahrene finden sich die passenden Rezepte. Auch wird weitgehenst auf Zutaten verzichtet die nur schwer zu besorgen sind. 
Wenn auch die fertigen Torten nicht so schön aussehen wie auf den Bildern so schmecken sie doch himmlisch.

Alle die gerne backen finden in diesem Buch bestimmt ein oder mehrere Rezepte für sich.
Ich werde jetzt Cantuccini backen. Nach und nach werde ich alle Lesezeichen abarbeiten und das sind nicht wenige.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


Dienstag, 12. September 2017

Das kleine Meditationsbuch für alle, die nicht meditieren können (mein Leseeindruck)





 ISBN: 978-3-442-22230-8
Taschenbuch, Flexobroschur, 144 Seiten, 10,5 x 14,8 cm 
 Verlag: Goldmann 


"Einatmen, ausatmen - glücklich sein!" (Klappentext)
Für mich als Meditationsneuling ein Versprechen. 
Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das Meditieren will gelernt und geübt sein. Das kleine Buch, welches in jede Handtasche passt, enthält Übungen und praxiserprobte Tricks für Jedermann. 
Der Autor Dr. Pascal Akira Frank hat Japan, das Heimatland seiner Mutter, oft besucht und sich mit den Weisheitslehren des Zen-Buddhismus und Daoismut vertraut gemacht. 

Das Buch ist lt. Klappentext für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Es gibt 10 häufige Hindernisse, die das Meditieren schwierig machen:
Meine Gedanken wandern.
Mir fällt es schwer im Hier und Jetzt zu bleiben.
Ich habe körperliche Schmerzen.
Ich finde keine Zeit.
Ich bin frustriert.
Ich bin unmotiviert.
Ich werde schläfrig.
Eine Fliege stört mich.
Mir ist langweilig.
In mir steigen belastende Gefühle auf.
Für jedes Hinderniss ein eigenes Kapitel in dem auf die Gründe eingegangen wird und Lösungen angeboten werden. Farbig unterlegte Tipps bereichern die Kapitel.

Das Buch wird durch farbige Zeichnungen, ähnlich dem Fuchs auf dem Cover, aufgelockert. Beim ersten Durchblättern habe ich die Bilder angeguckt und war schon positiv gestimmt.

Ein kleines, handliches Buch für Meditationanfänger. Liebevoll gestaltet und verständlich geschrieben.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde





Sonntag, 3. September 2017

Tot überm Zaun (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-453-42164-6 
Taschenbuch, Klappenbroschur, 384 Seiten
 Verlag: Heyne 


Was passiert wenn eine Krimiautorin eine Leiche entdeckt? Cosma Pongs findet einen Toten in einem Schrebergarten und versucht gleich die Ermittlungen an sich zu ziehen. Ihre Tochter Paula, die als Kriminalhauptkommissarin den Fall übernimmt, ist gar nicht erbaut von der "Hilfe" ihrer Mutter.

Mein Leseeindruck:
Cosma Pongs ist eine leidenschaftliche Krimiautorin. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Paula, die gerne auf die Mithilfe ihrer Mutter verzichten würde. Cosma heißt eigentlich Renate, ist Mitte 60 und hält sich für eine gewiefte Ermittlerin. Schnell hat sie immer wieder einen anderen Verdächtigen und versucht auf eigene Faust mit ihren Wohngemeinschaftsfreunden zu ermitteln. Zu meinen Lieblingsprotagonisten gehört Cosma nicht. Sie ist rechthaberisch, aufdringlich, unbelehrbar und macht ihrer Tochter das Leben schwer. 
Paula muss in dem Mord Ermittlungen anstellen und gleichzeitig ihre Mutter und deren Truppe fernhalten. Das gelingt ihr nicht immer und sie verzweifelt fast daran. Ich kann ihr das gut nachfühlen. Wenn Cosma meine Mutter wäre würde ich mich versetzen lassen.

Die kurzen Kapitel sind jeweils Cosma oder Paula zugeordnet und mit einer Überschrift versehen. So verliert man beim Lesen nicht den Faden und kann sich auch mal von Cosma erholen.

Der Kriminalfall selber hat eine (für mich) unerwartete aber logische Lösung. Im Buch überwiegt der Slapstick und der Krimi kommt fast zu kurz. 

Mein Fazit:
Ein Cosykrimi, der gut unterhält und dem Leser den Schrebergartenalltag mit seinen Vorschriften näherbringt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt obwohl die Hauptprotagonistin Cosma absolut nicht mein Fall ist.

 

 

Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

 

Samstag, 12. August 2017

Das Haus im Amselgarten (mein Leseeindruck)



Untertitel: Ein heiterer Sommer auf dem Thüringer Land
Hardcover, 170 Seiten
ISBN: 978-3-943539-80-6


Ein Bauarbeiter mit einem Presslufthammer raubt der Erzählerin die Ruhe und dann kommt ein Pfeil ins Spiel. Eine überstürzte Reise zur Großmutter aufs Land folgt und aus dem geplantem kurzen Aufenthalt wird ein Sommer auf dem Thüringer Land.

Die Erzählerin nimmt uns mit aufs Land zu ihrer Oma in das Haus im Amselgarten. Die Oma ist eine patente Frau die gerne Kreuzworträtsel löst und dabei den einen oder anderen Preis gewinnt. Auch für die Probleme des Alltags hat die Oma immer eine Lösung parat und sei es der selbstgemachte Schlehenlikör. Die Früchte aus Garten und Feld werden von der Oma eingemacht  und nichts wird verschwendet.
So wie unsere Omas eben waren, immer vorsorgen für "schlechte Zeiten".
Fünf Rezepte runden das Buch ab, unter anderem für den Schlehenlikör.
Zu den beiden Frauen stoßen während des Sommers einige Tiere die für amüsante Abwechlsungen sorgen.
Vieles in dem Buch hat mich an meine Kindheit erinnert. Die Zeit des Einmachens, die Kaffeekränzchen der älteren Frauen, die "gute Stube" für den Besuch. Die Oma redet gern Dialekt aber es sind nur einzelne Sätze und die Erzählerin übersetzt für uns Leser ins "Hochdeutsche". Ich hatte keine Probleme mit dem thüringer Dialekt im Gegenteil, er passt Geschichte.
Wie duftet der Frühling? Ich hatte den Duft beim Lesen in der Nase. Genau wie die Ankunft der Schwalben und deren Gesang, der für mich den Sommer einläutet. Silke Hein versteht es die Düfte und Geräusche des Frühlings und Sommers in ihre Geschichte zu verflechten. Es geht besinnlich aber auch mal sehr lustig zu.

Ich habe mich rundum wohlgefühlt auf dem Thüringer Land das nicht viel anders ist als meine norddeutsche Heimat.




Ich durfte bei lovelybooks.de an der Leserunde teilnehmen. Ich bedankte mich bei Silke Hein und dem Salier Verlag für die Bereitstellund eines Leseexemplares.

Freitag, 28. Juli 2017

Portugiesische Rache (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-453-41945-2 
 Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten
 Verlag: Heyne 



Der deutsche Expolizist Henrik Falkner hat das Antiquariat seines Onkels Martin in Lissabon geerbt und übernommen. Aber auch in Portugal gibt es ungelöste Verbrechen und Henrik kann es nicht lassen zu ermitteln.
Ein Mann wird in der gegenüberliegenden Bar erstochen und Henrik versucht ihn erfolglos zu retten. Schon ist er zusammen mit der Polizistin Helena mitten in den Ermittlungen. 

Mein Leseeindruck:
Dies ist das zweite Buch einer Reihe um den Expolizisten Henrick Falkner. Leider habe ich den ersten Band (Portugiesisches Erbe) nicht gelesen und das hat mir die Lektüre etwas erschwert. Immer wieder gab es einen Bezug auf das erste Buch.
Henrik Falkner der in seinem geerbten Antiquariat immer wieder Hinweise auf ungelöste Verbrechen entdeckt ist der Hauptprotagonist. Er wird von Unbekannten verfolgt weil er in einem alten Fall ermittelt. Die Verfolgungjagden führen durch Lissabon und die Beschreibungen von Gassen, Gebäuden und Menschen lässt die Stadt vor meinem inneren Auge erscheinen - ich war noch nie in Lissabon.
Leider bleiben die Protagonisten etwas blass. Henrik scheint dem schönen Geschlecht nicht abgeneigt zu sein. Er versucht immer noch den Tod seiner Frau zu verarbeiten, hat aber schon das eine oder andere Date mit einer schönen Frau.
Der Anfang und das Ende des Buches waren spannend, in der Mitte gab es leider Längen und die undruchsichtige Handlung tat ihr übriges. Es ging um die Vergangenheit Portugals - leider nicht gut genug erklärt. Ich habe da Lücken und müsste erst nachlesen um einiges zu verstehen. Aber da mich das Buch nicht so ganz fesseln konnte werde ich das erst mal nicht tun.

Mein  Fazit:
Ein Krimi mit Längen und sehr viel Protagonisten die "sortiert" werden wollen. Man sollte unbedingt den ersten Band lesen um die Handlung richtig verstehen zu können. Mir haben die Schilderungen Lissabons gefallen aber der Kriminalfall nicht so sehr.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


Donnerstag, 20. Juli 2017

Sie haben ihr Ziel erreicht (mein Leseeindruck)



Taschenbuch, 255 Seiten
Verlag: Tinte & Feder


Erwin, Willi und Justus, drei "reife" Männer planen einen Wellnessurlaub. Befreundet sind sie seit ihrer gemeinsamen Schulzeit, halten zusammen und sorgen sich umeinander. Jetzt soll Erwin nach dem Tod seiner Frau auf andere Gedanken gebracht werden und so wird eine Woche Urlaub in einem noblen Wellnesshotel in Bayern geplant. Leider hat Erwin bei der Buchung kein glückliches Händchen und die Männer müssen ihren Urlaub anstatt im Nobelhotel in einer Kuranstalt in einem Nachbarort antreten. Auch sein Navi macht nicht unbedingt das was Erwin von ihm erwartet. Trotz der holländischen Ansagen kommen die drei Freunde im Kurhotel Erika an. 
Ihre Urlaubswoche gestaltet sich mehr als turbulent.

Mein Leseeindruck:
Erwin der noch immer um seine tote Frau trauert droht zu einem Eigenbrötler zu werden und seine beiden Freunde Justus und Willi versuchen ihn mit dem Wellnessurlaub aufzumuntern. Beim Aufenthalt versucht Erwin sich als Hobbydedektiv.
Willi ist ein Hobbyhandwerker dessen Reparaturversuche nicht immer von Erfolg gekrönt sind. Der Hausmeister des Kurhotels Erika kann ein Lied davon singen.
Justus versucht seine drohende Pleite vor den Freunden zu verbergen. Das gelingt ihm allerdings nicht. 
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es gab viel zum Schmunzeln. Manchmal war es mir schon zu vorhersehbar, zu klischeehaft. Trotzdem habe ich mich gut amüsiert.

Mein Fazit:
Ein Buch für den Sommer im Strandkorb oder im eigenen Garten. Vielleicht eher etwas für Männer (?).








Ich danke Friedrich Kalpenstein und LOVELYBOOKS.de für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


Donnerstag, 13. Juli 2017

Ein unmöglicher Mord (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-940258-69-4
Taschenbuch, 288 Seiten
Verlag: Dryas


Der Literaturprofessor John Stableford besucht mit seiner Frau Harriet den Schwiegervater in Upper Biggins in Yorkshire. Dem geplanten ruhigen Urlaub steht allerdings ein neuer Kriminalfall für den durchaus erfolgreichen Hobbyermittler Stableford im Wege. Sein Freund Dr. Holmes, der sich zu Besuch in der Nachbarschaft befindet, bittet ihn um Mithilfe bei einem geheimen Fall.
Der Zusammenbruch des Hausherrn beim abendlichen Bankett bleibt nicht der einzige Zwischenfall.
Und schon ist Stablefords Talent als Ermittler gefragt.

Mein Leseeindruck:
John Stableford spielt gerne Golf und auch in diesem Buch ist Golf ein Thema. Für alle Nichtgolfer (wie mich) ist am Ende des Buches ein "kleines Golf-Glossar" angefügt. Und keine Angst, es geht nicht nur um Golf. 
Damit man sich ein Bild von dem Golfplatz auf Annandale Grange (dem Tatort) machen kann ist am Schluss des Buches eine Karte angefügt. Ich liebe solche Karten. Sie erleichtern mir das Zurechtfinden und in diesem Fall ist das für die Lösung wichtig.
John Stableford ist ein Gentleman mit Eigenheiten, behält gerne seine Überlegungen für sich - bis er die Lösung hat. In diesem Fall lässt die Lösung sehr lange auf sich warten und es werden für den Leser viele Spuren gelegt, die dann wieder im Sande verlaufen.
Stabelford zur Seite steht seine Frau Harriet, die er bei seinem ersten Fall kennen- und lieben gelernt hat. Sie weiß die Eigenheiten ihres Mannes zu nehmen obwohl sie ab und zu daran verzweifelt.
Percy Holmes, der zusammen mit Stableford im Geheimen für die Regierung arbeitet, vervollständigt das "Ermittlerteam". Er schätzt den scharfen Verstand seines Freundes Stableford.

Der Schreibstil von Rob Reef ist flüssig zu lesen und den 30er Jahren angepasst. Spannend vom Anfang bis zum Ende, mit vielen Hinweisen für den mitratenden Leser. Das Lesen macht einfach Spaß, auch weil der Fall erst zum Ende des Buches gelöst wird. Das Buch kommt ohne blutige Schilderungen aus. 

Mein Fazit:
Ein Krimi im klassischen englischen Stil mit Herz und Köpfchen - so kann (muss) es weiter gehen.

Stabelford-Reihe:
Stableford - ein Krimi aus Cornwall 
Das Geheimnis von Benwick Castle - ein Stableford-Krimi aus Schottland.




 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks.de/
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde




 

Freitag, 7. Juli 2017

Nordsee - Kultur, Geschichte, Bilder (mein Leseeindruck)



ISBN: 978-3-7913-8323-1 
 Gebundenes Buch, Pappband, 240 Seiten, 24,0 x 28,5 cm
 Verlag: Prestel 


Der in Oxford lebende Sachbuchautor James Attlee hat die Geschichte der Nordsee und der anliegenden Ländern Norwegen, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Belgien und Frankreich zu einem schönen Buch zusammengefasst.

Anekdoten, Zitate und Gedichte bringen dem Leser das Leben an und mit der Nordsee näher. Es geht um Schifffahrt, Fischerei, Handel, historischen Schlachten und nicht zuletzt um den Urlaub an der Nordsee.

Es finden sich Gemälde neben alten Ansichtskarten und Fotografien. Urlaubsbildern, die Freude und Spaß zeigen, Katastrophen und die wilde, ungezähmte Nordsee. Immer mit einem passenden Zitat, einer Anekdote oder einem Gedicht.

Die Bilder sind eine Art Zeitreise durch die Jahrhunderte. Jedes mit seinem eigenen Charme und eigener Geschichte. Ob es von Stein zu Stein hüpfende Mädchen in Zeeland von 1919 oder Bilder vom Chaos in Hemsey, Großbritannien nach dem Orkan Xaver 2013 sind. Man kann das Buch an einer beliebigen Stelle aufschlagen und in die Bilder eintauchen.  

Ich habe gestaunt, gelacht, war erschrocken und begeistert.

Ein wirklich schönes und beeindruckendes Buch über Kultur und Geschichte der Nordsee






Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde




 

Freitag, 30. Juni 2017

Ein Licht im Zimmer (mein Leseeindruck)





ISBN: 978-3-442-71429-2 
 Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten
 Verlag: btb



Sergant Ohayon wird vorübergehend nach Bauge, einer Hafenstadt in der Bretagne, versetzt. Er soll die Gendarmerie verstärken und die erkrankte Chefin vertreten.
An einer Schule ist ein Leichenteil gefunden worden und schnell werden die chinesischen Arbeiter der Baustelle des Gezeitenkraftwerkes von der Bevölkerung verdächtigt. Dann wird auch noch eine Frau überfallen.

Mein Leseeindruck:
Es ist der dritte Band einer Reihe um Kommissar Colbert, der allerdings in diesem Buch fast gar nicht erscheint. 

Sergant Ohayon ist der Hauptprotagonist dieses Krimis und mit dem musste ich erst warm werden. Er hat eine eigene Art der Ermittlung, lässt die Menschen reden und fragt nach Nebensächligem. In seinerm Kopf geht es rund (Kopfkino) und die Puzzleteile finden nicht immer gleich ihren Platz.
Einen durchgängien Handlungsstrang konnte ich nicht immer erkennen. 

Die Protagonisten, neben Ohayon die anderen Polizisten der Gendarmerie Bauges, blieben seltsam blass. Nur die Gedanken von Ohayon füllten Seite um Seite. Spannend blieb es bis zum Schluss aber ich habe mich durchkämpfen müssen.

Der Fall, um den es nicht immer ging, war am Schluss dank Ohayon gelöst aber so richtig glücklich war ich nicht mit dem Ende.

Der Schreibstil hat mir nicht so gefallen, nicht fließend sondern eher angehakt.

Ich bin hin- und hergeriessen. Die Figur Ohayon hat mir gefallen, gerade weil er nicht der typische Ermittler ist. Das Lesen war zwischendurch eher anstrengend und nur die trotzdem vorhandene Spannung hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.




 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


 

Dienstag, 20. Juni 2017

Auweia - Schlimmer geht immer (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-442-17657-1 
 Paperback, Klappenbroschur, 160 Seiten
 Erschienen: 15.05.2017 
Verlag: Goldmann 



 
Ein Sammelband mit Cartoons welche mir die Lachtränen in die Augen getrieben haben.
Unser (menschlichen) Marotten, teils auf Tiere übertragen, werden dem Leser vor Augen geführt. Sie sind nicht nur lustig sondern regen auch zum Nachdenken an. Das pralle Leben als Cartoon – herrlich!

Die Cartoon-Serie „Auweia“ mag dem einen oder anderen aus Tageszeitungen und Magazinen bekannt sein. Aber nicht nur für Fans dieser Serie ist dieses kleine rote Buch ein Genuss.
Neue, exklusive Cartoons bereichern diesem Buch.

Leider gibt es einen Haken: dieses Buch ist viel zu schnell durchgeblättert. 

Aber kein Mensch hindert mich daran es umzudrehen und von vorne zu beginnen. 

Was soll ich noch über dieses Buch schreiben? Selber gucken und genießen! 


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde


Einfach frisch kochen (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-517-09512-7 
 Paperback, Flexobroschur, 176 Seiten
 Erschienen: 06.03.2017 
 Verlag: Südwest 



Zitat: „Kochen beginnt da, wo das Rezept aufhört“

Gut, da habe ich ein Kochbuch mit einem solchen Satz am Anfang. Ich hatte erst Zweifel ob es das Richtige für mich ist. Nils Egtermeyer ist gelernter Koch und der hat natürlich das nötige Wissen um ohne Rezept, bzw. über das Rezept hinaus zu kochen.
Ich habe mich von dem Vorwort aber nicht schrecken lassen und weitergeblättert. Must-haves (Zitat) für der Küche, Tipps rund ums Kochen und „was wiegen Obst und Gemüse“. Gerade das hat mich überzeugt denn ich habe es bisher in keinem Kochbuch gefunden. Jetzt weiß ich, dass eine Kirschtomate 12 g und eine Strauchtomate 100 g (im Durchschnitt) wiegt.

Die Rezepte teilen sich auf in Suppen und Salate, Klein und vorab, Vegetarisch und Co., Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Cremig und süß.
Bei jedem Rezept sind im Untertitel „besondere“ Zutaten aufgeführt, z.B. Rinderfilet (Steinpilze, Frühlingszwiebeln, Süßkartoffeln). Zubereitungszeit und eine Einteilung in ganz einfach, etwas aufwendiger usw. machen Lust aufs Nachkochen. „Nils' Tipps“ ergänzen die Rezepte.
Ansprechende Fotos von den Gerichten vervollständigen die Seiten.
Wer auf der Suche nach Menü-Vorschlägen ist findet diese im Anschluss an die Rezepte.
Im Glossar sind Begriffe, unbekannte Zutaten & Hilfsmittel erklärt.

„Kochen beginnt da, wo das Rezept aufhört“ ist für mich eine Aufforderung es mit den Rezepten nicht so genau zu nehmen. Die eine oder andere fehlende Zutat durch etwas anderes zu ersetzen und Spaß am Kochen zu haben.

Dies ist kein Kochbuch für Anfänger, will es auch nicht sein, sondern „60 Rezepte mit Genuss“ für alle die Lust am Kochen haben.





Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde
 

Sonntag, 18. Juni 2017

Der Sommer der schwarzen Schafe (mein Leseeindruck)





ISBN: 978-3-8090-2669-3 
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten
 Erschienen: 09.05.2017 
 Verlag: Limes 


Verlagsinfo:
Der heißeste Sommer aller Zeiten. Und eine englische Kleinstadt dreht durch ...
Eine ganz normale Straße in einer ganz normalen Vorstadt irgendwo in England. Als während eines ungewöhnlich heißen Sommers Mrs. Creasy verschwindet, wird hinter verschlossenen Türen und vorgehaltenen Händen getuschelt. Ist sie aus freien Stücken gegangen? Oder wurde Mrs. Creasy Opfer eines Verbrechens? Die beiden Mädchen Grace und Tilly beschließen, die Sache aufzuklären. Sie klopfen an Türen, stellen Fragen – und kommen dabei einem ganz anderen Geheimnis auf die Spur. Jeder hier scheint etwas verbergen zu wollen. Und als die Hitze immer drückender wird, drängt eine lange vergrabene Wahrheit ans Licht, die für alle Bewohner Konsequenzen haben wird ...

Mein Leseeindruck: 
Das Cover mit einer alten Damen und Schafen hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Der Titel hat sein Übriges getan und nach dem Klappentext habe ich einen Krimi erwartet.
 
Gelesen habe ich über die Bewohner einer Straße, ihrem Alltag, ihren Sorgen und Freundschaften. Mrs. Creasy, eine Dame aus der Straße, ist plötzlich verschwunden und das ist ein ganz klein wenig Krimi. 
 
Die Geschichte wird teils in Ich-Form aus Sicht des Mädchens Grace erzählt. Eigentlich ist es die Geschichte der Avenue die hier auf zwei Zeitschienen (1976, 1967) erzählt wir
 
Da mir der Schreibstil nicht gefallen hat war die Lektüre für mich im Ganzen etwas zäh. Zwischendurch gab es Lichtblicke, Humor kam zum Vorschein und dann wieder Langeweile. 
 
Wer gesellschaftskritische Lektüren mag wird auch dieses Buch mögen. Ich war enttäuscht weil ich etwas anderes erwartet hatte.



Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Dienstag, 13. Juni 2017

Hinter dem Cafe das Meer (mein Leseeindruck)




ISBN 978-3-8321-6407-2 
Taschenbuch, 398 Seiten
 Erscheinungstag: 18.05.2017 
Verlag: DUMONT



Demi arbeitet in einem Cafe am Strand von Cornwall und verliert durch einen Zwischenfall mit einem Gast ihren Job. Plötzlich steht sie mit ihrem Hund Mitch auf der Straße und muss sich nicht nur nach einem neuen Job sondern auch nach einer neuen Unterkunft umsehen.
Cal, der ein altes Anwesen geerbt hat, stellt sie ein. Er möchte aus dem baufälligem Familienerbe einen Ferienpark machen. Demi packt an und verliebt sich in Cal. Leider trauert der seiner alten Liebe nach....

Mein Leseeindruck:
Der Klappentext und das Cover haben mich zu diesem Buch "verführt". Leider bin ich etwas enttäuscht.
Es ist die Geschichte und auch die Protagonisten, die mich nicht überzeugen konnten.
Demi verliert ihren Job in einem Strandcafe durch einen Streit mit einem Gast und steht plötzlich auf der Straße. Cal gibt ihre eine Chance und überlasst ihr viele Entscheidungen beim Umbau und der Organisation der geplanten Ferienanlage. Dann wieder benimmt sie sich wie ein Teenager. Das passt einfach nicht zusammen.
Cal ist launisch und spricht immer wieder dem Alkohol zu. Dann wieder ist er der liebevolle Freund für seine verflossene Liebe oder Demi. Irgendwie passt das für mich nicht.
Die Geschichte ist aus Sicht von Demi und Cal in Ich-Form erzählt und ich hatte ab und zu Schwierigkeiten festzustellen wer gerade "dran ist".
Am meisten hat mich Demis unreifes Verhalten gestört. Mal ist sie die Macherin und dann wieder der Teenager.

Das Ende hat für mich leider lose Enden. Cals seelischen Probleme (oder schreckliches Erlebnis?) werden immer wieder erwähnt und dann ist das Ende da ohne, dass es eine Erklärung dafür gibt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Demi und Cal hat kein befriedigendes Ende oder Anfang (je nachdem was man als Anfang einer Beziehung sieht).

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen.

 


Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks.de gewonnen.

Montag, 12. Juni 2017

Mein Leseeindruck: Limonaden selbst gemacht (Gerhard Praun)





ISBN: 978-3-8094-3595-2 
Gebundenes Buch, Pappband, 80 Seiten
Erschienen: 17.04.2017
 Verlag: Bassermann  




Limonade selber machen - wollte ich schon immer mal ausprobieren aber dabei ist es (leider) geblieben. Bis ich dieses Buch entdeckt habe und mich ans gar nicht so schwierige Selbermachen einer Limonade getraut habe.

Bei mir war es die klassische Zitronenlimonade. Zutaten sind Zitronen, Wasser, Zucker und Sprudelwasser.

Das Vorwort macht mit der Überschrift "Fruchtig, kribbelnd und so erfrischend" gleich Lust auf Limonaden.
Sirup für die Süße + Saft für die Säure + Sprudelwasser = die 3-S-Formel. Eine Einführung in die einzelnen Zutaten.
Den Klassikern Orangen- und Zitronenlimonade folgen weitere Fruchtlimonaden und teilweise (für mich) exotische Mischungen wie Gurken-Ingwer-Limonade oder Kräuterlimonade mit Stevia.
Neben dem Zuckersirup kommen weitere Sirupe wie Dillsirup, Lavendel-Minz-Sirup oder Karamellsirup zum Einsatz.
Auch für Fans der Fassbrause ist ein Rezept dabei.

Limonade selber machen ist gar nicht so aufwendig und schwer wie ich dachte und das Buch hat mir viele Anregungen für allerlei "Kribbelndes" gebracht.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde



Sonntag, 4. Juni 2017

Ideen aus Stoffresten für Kinder (Debbie Shore)



Rezension


ISBN: 978-3-8094-3756-7
 Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 Erschienen: 10.04.2017 
 Verlag: Bassermann



Welche Näherin hat sie nicht, die kleinen Reststücke Stoff. Zu klein für ein größeres Projekt aber viel zu schade zum Wegwerfen.
Debbie Shore stellt in diesem Buch Projekte zum Nähen aus einem halben Meter Stoff vor.
In der Einleitung werden nützliche Dinge, Nähmaschinenstiche und Techniken erklärt.
Jedes der 20 vorgestellten Projekte wird ausführlich und mit erklärenden Bildern vorgestellt.
Praktisches wie Kinderrucksack, Würfel für Krimskrams oder Wärmflaschenbezug. 
Schönes zum Spielen wie Affenkegel oder Fische fischen. 
Dekoratives für das Kinderzimmer wie ein Vorhang mit Bullaugen, Drachen als Wandschmuck oder Puppenkissen.
Mir und meiner Enkelin hat es der Pyjamafresser angetan (links auf dem Cover).

Ein Fehler hat sich in der Anleitung für die "Geldbörse für Münzen" eingeschlichen. In der Materialliste ist ein 13 cm langes Band aufgeführt welches auch auf den Bildern zu sehen ist. Leider ist es in der Anleitung vergessen worden. Vielleicht ein Übersetzungsfehler aber trotzdem ärgerlich, gerade für NähanfängerInnen.

Ein Buch mit vielen Ideen für Kinder und Kinderzimmer. Geeignet für NähanfängerInnen und alle die Lust am Nähen haben.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde